Für Betriebe, die schon eine Website haben, aber nur über den eigenen Firmennamen gefunden werden. Das ist die Leistung, an der sich entscheidet, ob neue Kunden Sie finden.
Das Problem mit der Sammelseite
Die meisten Websites haben eine Seite „Leistungen”, auf der sechs Dinge untereinander stehen. Diese Seite rankt für keines davon sauber, und zwar aus einem strukturellen Grund: Jede Suche hat eine andere Absicht.
Der erste will eine Telefonnummer, sofort. Der zweite will Zahlen und Referenzbilder und vergleicht drei Anbieter. Der dritte sucht eine Erklärung und ist noch gar nicht beim Kaufen. Eine Seite, die alle drei bedienen soll, bedient keinen überzeugend — und Google erkennt das an Absprungverhalten und Verweildauer.
Dazu kommt ein zweiter Effekt: Wenn mehrere Ihrer Seiten dasselbe Thema anfassen, konkurrieren sie gegeneinander und teilen sich die Signale. Das nennt sich Keyword-Kannibalisierung und ist der häufigste Grund, warum eine an sich gute Website auf Seite zwei feststeckt.
Was eine echte Leistungsseite enthält
- Eine Suchintention, ein Ziel. Eine Seite je Leistung, mit einer Überschrift, die die Leistung und den Ort benennt.
- Antwort oben. Preisspanne, Erreichbarkeit und Einzugsgebiet im ersten Bildschirm — nicht nach vier Absätzen Firmengeschichte.
- Echte Preise. Eine Spanne genügt. Sie filtert unpassende Anfragen aus und ist der Grund, weshalb KI-Systeme Ihre Seite zitieren können.
- Eigene Fotos. Von dieser Arbeit, in dieser Region, mit beschreibendem Alt-Text. Bringt zusätzlich Sichtbarkeit in der Bildersuche.
- Bewertungen im Kontext. Nicht gesammelt auf einer Unterseite, sondern die passende Bewertung auf der passenden Leistungsseite.
- Fragen, die Kunden wirklich stellen. Aus Ihrem Telefonalltag, nicht aus einem Fragenkatalog-Generator.
- Auszeichnung. Service-Markup mit Bezug zu Ihrem Betrieb, damit die Zuordnung maschinell eindeutig ist.
Die Ortsseiten-Masche — und warum wir sie ablehnen
Ein verbreitetes Angebot lautet: dieselbe Seite fünfzehn Mal, jeweils mit ausgetauschtem Ortsnamen. „Klempner Aachen”, „Klempner Düren”, „Klempner Jülich”. Das wirkt kurzzeitig und ist ein bekanntes Muster: Google nennt solche Seiten Doorway Pages, sie verstoßen gegen die Spam-Richtlinien, und sie werden bei Aktualisierungen der Systeme zuverlässig eingesammelt.
Ortsseiten nach Schablone
- 15 Seiten, ein Text, ausgetauschter Ortsname
- Kein Bezug zum jeweiligen Ort außer dem Wort selbst
- Zählt als Doorway Page laut Google-Spam-Richtlinien
- Funktioniert, bis es auffällt — dann fällt alles gleichzeitig
Leistungsseiten mit Substanz
- Eine Seite je Leistung, nicht je Ort
- Ortsbezug über echte Projekte, Fotos, Anfahrtsradius
- Regelkonform, weil eigenständiger Inhalt
- Wächst über Zeit statt einzubrechen
Regionale Abdeckung geht auch sauber: über echte Projektbeispiele aus den jeweiligen Orten, über das Einzugsgebiet im Unternehmensprofil und über Inhalte, die einen tatsächlichen Bezug haben. Das ist mehr Arbeit und hält.
Wie viele Seiten Sie brauchen
Faustregel: eine Seite pro Leistung, die Sie tatsächlich verkaufen wollen und für die eigenständig gesucht wird. Für die meisten Betriebe sind das vier bis acht. Mehr ist selten besser — zehn dünne Seiten schlagen nie vier gute.
Zeitrahmen
Eine neue Leistungsseite muss indexiert, eingeordnet und über mehrere Aktualisierungen hinweg bewertet werden. Realistisch sind drei bis sechs Monate bis zu stabilen Platzierungen. Die ersten Bewegungen sehen Sie in der Search Console meist nach vier bis acht Wochen — zuerst bei Impressionen, dann bei Klicks.
Preis
Im Paket „Sichtbarkeit” sind vier Landingpages enthalten, ab 3.490 €. Einzeln ab 250 € je Seite. Alle Preise.