Ihre Filme sind gut. Sie sitzen zwei Wochen im Schnitt, und dann fragt jemand, ob es auch für 800 Euro geht. Gleichzeitig sucht ein Unternehmen in Ihrer Region einen Imagefilm für das Zehnfache — und findet Sie nicht.
Ein Brautpaar plant vierzehn Monate im Voraus. Es will einen Film, keine Diashow, und schaut sich zwölf Beispielfilme an — auf YouTube, nicht auf Websites.
Es findet drei Filmemacher über YouTube-Suchen wie „Hochzeitsfilm [Region]”. Ihre Filme sind besser. Sie liegen nur auf einer Website, die niemand findet.
SEO für Videografen unterscheidet sich von der Fotografie durch einen Punkt: Sie haben zwei Suchmaschinen. Google und YouTube — und YouTube ist die zweitgrößte der Welt. Wer dort nichts hinterlegt, verzichtet auf die Hälfte des Zugangs.
Was Sie wahrscheinlich schon versucht haben
Optisch ja. Nur wird auf Vimeo nicht gesucht. YouTube-Videos erscheinen zusätzlich in Google-Ergebnissen — mit Vorschaubild, das mehr Aufmerksamkeit zieht als jeder Textlink.
Zwei Probleme. Eingebettete Player laden externe Skripte und setzen Cookies — damit brauchen Sie ein Banner, das Besucher wegklicken müssen, bevor sie Ihren Film sehen. Und die Seite wird träge, weil Player-Skripte schwer sind. Beides lässt sich lösen, aber nicht durch Ignorieren.
Für Hochzeiten oft ausreichend. Für Imagefilme nicht: Marketingleiter suchen nicht auf Instagram, sondern googeln „Imagefilm Agentur [Region] Kosten”. Das ist ein völlig anderer Markt mit anderen Budgets.
Wie gesucht wird
Zwei getrennte Märkte. Hochzeiten und private Anlässe: regional, emotional, lange Vorlaufzeit, mittleres Budget, saisonal. Unternehmensfilme: Imagefilm, Recruiting, Produktvideo, Messe — höheres Budget, ganzjährig, wiederkehrende Auftraggeber. Die meisten Videografen bedienen beides mit einer Seite und gewinnen nur den ersten Markt.
Zwei Punkte, die kaum jemand behandelt
Erstens die Musik: Für Filme mit kommerziellen Songs brauchen Sie eine Lizenz — bei Veröffentlichung auf YouTube ebenso wie bei der Übergabe an den Kunden. Wer das erklärt und lizenzfreie oder lizenzierte Alternativen anbietet, wirkt professionell und vermeidet Sperrungen. Zweitens Drohnenaufnahmen: Sie unterliegen der EU-Drohnenverordnung mit Kompetenznachweis, Registrierung und Genehmigungen je nach Gebiet. Beides sind Fragen, die Kunden stellen und auf die kaum eine Website antwortet — genau deshalb sind sie gute Inhalte.
Was bei Videografen zählt
- YouTube als zweiten Kanal aufsetzen. Filme mit sprechenden Titeln, Beschreibung, Kapiteln und Ortsbezug. Das kostet zehn Minuten pro Film und erschließt eine eigene Suchquelle.
- Eingebettete Player datenschutzfreundlich lösen. Vorschaubild statt Player, Nachladen erst nach Klick. Dann fällt kein Cookie, bevor der Besucher es will — und die Seite bleibt schnell.
- Eine Seite je Filmart. Hochzeitsfilm, Imagefilm, Recruitingvideo, Produktvideo, Eventdokumentation. Getrennte Zielgruppen, getrennte Budgets, getrennte Suchen.
- Einstiegspreise nennen. „Hochzeitsfilme ab X”, „Imagefilme ab Y”. Qualifiziert Anfragen vor dem ersten Gespräch und erspart Ihnen die 800-Euro-Diskussion.
- Lieferzeit und Umfang klarstellen. Wie viele Minuten, wie lange nach dem Termin, wie viele Korrekturschleifen. Die häufigste Ursache für unzufriedene Kunden.
- Unternehmensfilme als zweite Schiene. Eigene Sprache, eigene Referenzen, Ansprechpartner für Marketing und Personalabteilung. Ganzjährig und wiederkehrend — das Gegengewicht zur Hochzeitssaison.
Wir prüfen beide Suchkanäle
Wo stehen Sie bei Google, was ist auf YouTube hinterlegt, und welcher der beiden Märkte ist in Ihrer Region freier?
Kostenloses Angebot anfragen 15 Minuten · kostenlos · unverbindlichWelche Seiten wir für Sie bauen
Imagefilm und Unternehmensvideo
Für Marketing und Personal. Ablauf, Budgetrahmen, Referenzen, Nutzungsrechte.
Hochzeitsfilm
Pakete, Filmlänge, Lieferzeit, Umgang mit Musikrechten, Beispielfilme.
Portfolio ohne Cookie-Banner
Vorschaubilder statt Player, Nachladen nach Klick, messbar schnelle Ladezeit.
YouTube-Aufbau
Titel, Beschreibungen, Ortsbezug, Verlinkung zurück auf Ihre Seiten.
Noch Einwände? Berechtigt.
Und im Winter nicht. Genau deshalb der zweite Markt: Unternehmensfilme werden ganzjährig gedreht, oft im ersten Quartal, wenn Budgets frisch sind. Das glättet Ihr Jahr.
Richtig — und deshalb muss der Film gefunden und schnell geladen werden. Wer erst ein Banner wegklicken und dann acht Sekunden warten muss, sieht ihn nicht. Text ist nur das Mittel, damit Google und YouTube wissen, wem sie ihn zeigen sollen.
Für eine Reichweitenkarriere ja. Für „Hochzeitsfilm [Region]” nicht — dort konkurrieren Sie mit einer Handvoll lokaler Filme, nicht mit Unterhaltungskanälen. Das ist eine Nische, nicht der Massenmarkt.
Zeitrahmen
Unternehmensprofil: zwei bis sechs Wochen. YouTube-Sichtbarkeit bei regionalen Begriffen oft schon in acht bis zwölf Wochen. Google-Sichtbarkeit für Unternehmensfilme drei bis sechs Monate — dort ist der Wettbewerb professioneller, das Budget aber auch.
Was es kostet
Website mit Unternehmensprofil ab 1.890 €. Mit vier Leistungsseiten, datenschutzfreundlichem Portfolio und YouTube-Aufbau ab 3.490 €. Laufende Betreuung ab 390 € im Monat, monatlich kündbar. Alle Preise.
Was im Erstgespräch passiert
Fünfzehn Minuten. Danach wissen Sie, welcher der beiden Märkte für Sie zuerst lohnt und wie Ihr Portfolio technisch aufgesetzt sein müsste.
Termin anfragen Antwort werktags in der Regel innerhalb einer Stunde