Sie sagen mehr Anfragen ab, als Sie annehmen. Nicht wegen fehlender Nachfrage, sondern weil Ihnen Pflegekräfte fehlen. Damit hat Ihre Website eine andere Aufgabe als in fast jeder anderen Branche.
Ein Mann, 81, wird nach einem Sturz aus dem Krankenhaus entlassen — in drei Tagen. Seine Tochter arbeitet Vollzeit, wohnt 200 Kilometer entfernt und hat noch nie mit Pflege zu tun gehabt.
Sie googelt „ambulanter Pflegedienst [Stadt] freie Kapazität” und dann „Pflegegrad 3 wie viele Stunden”. Sie ruft sechs Dienste an. Wer erreichbar ist und erklärt, was geht, bekommt den Auftrag — für Jahre.
SEO für Pflegedienste muss deshalb zwei Zielgruppen bedienen, die nichts gemeinsam haben: überforderte Angehörige unter Zeitdruck und Pflegekräfte, die einen neuen Arbeitgeber suchen. Bei den meisten Diensten ist die zweite die dringendere.
Was Sie wahrscheinlich schon erlebt haben
Dann bauen wir zuerst die Stellenseite und die Inhalte, die Ihr Büro entlasten. Erst wenn Personal da ist, geht es um Kundengewinnung — in dieser Reihenfolge, nicht umgekehrt. Wir sagen Ihnen das von selbst.
Ein wichtiger Kanal — der Sie aber in die Reihe stellt. Angehörige, die selbst suchen, kommen mit einer klaren Vorstellung und wählen bewusst. Und Sozialdienste schauen sich an, wen sie empfehlen: Ihre Website ist auch für diese Zielgruppe da.
„Leistungen nach § 36 und § 37 SGB XI” versteht niemand, der zum ersten Mal damit zu tun hat. Angehörige suchen „Pflegegrad 3 wie viele Stunden” und „was zahlt die Pflegekasse”.
Wie Angehörige suchen
Zwei Muster. Der akute Fall entsteht bei einer Krankenhausentlassung und entscheidet in Tagen — hier zählt allein Erreichbarkeit und freie Kapazität. Der informierende Fall dagegen sucht wochenlang nach Leistungen und Ansprüchen, oft weit vor der ersten Anfrage. Wer diese Fragen beantwortet, ist bekannt, wenn es akut wird.
Die Besonderheit: ungenutzte Ansprüche
Viele Pflegebedürftige rufen Leistungen nicht ab, die ihnen zustehen — der Entlastungsbetrag ist das bekannteste Beispiel, ebenso Verhinderungspflege und Pflegehilfsmittel. Angehörige wissen davon nichts und suchen aktiv danach. Für Sie ist das doppelt wertvoll: Es ist einer der stärksten Suchmagnete Ihrer Branche, und es erhöht den Umsatz je Bestandskunde, ohne dass Sie einen einzigen neuen aufnehmen müssen. Genau das ist der richtige Hebel, wenn Personal Ihr Engpass ist.
Was bei Pflegediensten zählt
- Kapazität sichtbar machen. „Derzeit Aufnahme möglich in [Gebiet], Anfragen zur Entlassung ab Donnerstag” — oder ehrlich das Gegenteil. Beides spart allen Beteiligten Anrufe.
- Leistungen in Alltagssprache. Was kostet Grundpflege, was übernimmt die Kasse bei welchem Pflegegrad, was bleibt als Eigenanteil. Mit Beispielrechnung.
- Eine Seite je Anspruch. Entlastungsbetrag, Verhinderungspflege, Pflegehilfsmittel, Beratungsbesuch. Hohe Nachfrage, kaum Wettbewerb, direkter Umsatzeffekt.
- Krankenhausentlassung als eigene Seite. Die häufigste Ausgangssituation überhaupt. Was in welcher Reihenfolge zu tun ist, wer den Antrag stellt, wie schnell Sie starten können.
- Einsatzgebiet exakt benennen. Straßen- oder Ortsteilgenau, wenn es sein muss. Fahrzeiten sind Ihr Kostenfaktor, und unpassende Anfragen kosten Bürozeit.
- Stellenseite mit echten Angaben. Tourenlänge, Dienstplansicherheit, Bezahlung nach Tarif, Fahrzeug, Einarbeitung. Pflegekräfte erkennen Floskeln sofort — hier entscheidet Konkretheit.
Wir sagen Ihnen, wo Sie zuerst ansetzen sollten
Personal oder Kunden? Wir schauen uns beides an — Sichtbarkeit für Angehörige und für Bewerberinnen — und empfehlen die Reihenfolge, die zu Ihrer Lage passt.
Kostenloses Angebot anfragen 15 Minuten · kostenlos · unverbindlichWelche Seiten wir für Sie bauen
Stellenangebote
Touren, Dienstplan, Vergütung, Einarbeitung, Ansprechpartnerin mit Namen. Meist die wichtigste Seite.
Nach der Krankenhausentlassung
Was in welcher Reihenfolge zu tun ist, wie schnell Sie starten können, wer welchen Antrag stellt.
Ansprüche und Leistungen
Entlastungsbetrag, Verhinderungspflege, Hilfsmittel. Erhöht den Umsatz je Bestandskunde.
Kosten je Pflegegrad
Beispielrechnungen, Eigenanteil, Abrechnung mit der Kasse.
Noch Einwände? Berechtigt.
Deshalb gehört die Kapazitätsangabe nach oben und das Einsatzgebiet präzise formuliert. Eine gute Seite reduziert unpassende Anfragen — sie vervielfacht sie nicht.
Sie finden sie über Portale, aber beurteilt werden Sie über die Website. Fast jede Bewerberin schaut nach, bevor sie sich meldet. Steht dort „familiäres Team” statt Tourenlänge und Dienstplansicherheit, bewirbt sie sich woanders.
Nach dem Aufbau ändert sich wenig: Kapazitätshinweis und Stellenangebote. Beides sind Minuten. Und die Zeitersparnis am Telefon ist erfahrungsgemäß größer als der Pflegeaufwand.
Zeitrahmen
Unternehmensprofil und Ortssuchen: zwei bis sechs Wochen. Anspruchs- und Kostenseiten drei bis fünf Monate — dort ist erstaunlich wenig Wettbewerb, weil kaum ein Dienst verständlich schreibt. Stellenseiten wirken oft am schnellsten, weil die Konkurrenz dort aus Floskeln besteht.
Was es kostet
Website mit Unternehmensprofil ab 1.890 €. Mit vier Themenseiten inklusive Stellenbereich ab 3.490 €. Laufende Betreuung ab 390 € im Monat, monatlich kündbar. Alle Preise.
Fünfzehn Minuten für die richtige Reihenfolge
Wir sagen Ihnen, ob Personal oder Kundengewinnung zuerst kommt — und was davon in Ihrer Region realistisch erreichbar ist.
Termin anfragen Antwort werktags in der Regel innerhalb einer Stunde